Yoga-

was ist das eigentlich?

 

Um kaum einen Begriff ranken sich so viele Mythen und Unsicherheiten

wie um den Begriff des Yoga.

 

Von Oms und Mantras, in von Räucherstäbchenduft geschwängerten Räumen,

über sich verknotende Gurus, bis hin zu akrobatischen Kraftstellungen –

in den Köpfen der Menschen herrscht Unsicherheit und oftmals eine „falsche“ Vorstellung.

 

Yoga ist weder Religion noch Sport, sondern eine sehr alte, indische

Wissenschaft vom Menschen.  Es ist ein komplexes Gesundheitssystem um

die größtmögliche Harmonie von Körper, Geist und Seele zu erlangen.

 

Die Säulen auf denen Yoga basiert sind Körperübungen (Asanas),

Atemübungen (Pranayama), Meditation, Konzentration und Entspannung.

 

Wer tiefer und bewusster ins Yoga eintauchen möchte, erweitert seine Praxis

um die richtige Ernährung, die Körperreinigung (Kriyas) und die

Verhaltensempfehlungen (Yamas/Niyamas)

*Siehe auch Patanjali "Der achtgliedrige Pfad de Yoga*

 

Rein körperlich wird durch Yoga der Körper gekräftigt und gedehnt,

sowie Gleichgewicht und Haltung geübt.

 

Im Unterschied zu Sport und Gymnastik, bleibt der Übende beim Yoga

mit seiner Konzentration voll und ganz in der Übung und ihrer Auswirkung.

Diese Achtsamkeit bringt den Übenden näher an sein eigentliches Selbst und lässt ihn unmittelbar

und nachhaltig Veränderungen in Körper und Geist erfahren.

 

Die Yogaübungen werden mit einem bewussten, tiefen Atem verbunden.

 Hierdurch wird der Parasympatikus angeregt, welcher für die Entspannung zuständig ist.

 Zusätzlich verteilen wir durch die Atmung Sauerstoff im Körper

und die Lebensenergie (Prana) kommt zum fließen.

 

Durch Meditation und Entspannung stellen wir den Gedankenstrom ab

und erfahren Stille und Ruhe.

 

Wer Yoga praktiziert fühlt sich energetisiert und fokussiert.

Der Geist wird friedlich und kann Alltagsstress besser bewältigen.

 Zudem bringt Yoga Spaß, wir üben mit Disziplin aber ohne Leistungsdruck.

 

Yoga soll gut tun und ist darauf ausgelegt, dass der Übende ein Spezialist

seines eigenen Wohlbefindens und seiner Gesundheit wird.